Gerhard groß in Fahrt – ins Lechtal

Ein Top-Spezialist in Sachen Alpenpässe – das ist mein Elektroroller-Mitstreiter Gerhard Keppeler mittlerweile geworden. Gefühlt gibt es kaum einen, den er noch nicht bezwungen hätte. Und so konnte er nach der Nacht in Pfunds es wohl kaum erwarten, bis es wieder losging.

Über die Bezoirkshauptstadt Imst nahm sich der Neckarhäuser das Hahntennjoch vor, das ja gerade unter Motorradfahrern einen nachgerade legendären Ruf besitzt. Auf bis zu 18,9 Prozent Steigung kommt diese Strecke, und das schafft ein Elektroroller nicht so ohne Weiteres. Das wissen ja auch die Teilnehmer der Sommertour von Zetiung und Bürgertreff im vergangenen Jahr, als es mit dem Bus auf die Passhöhe ging, um von dort zur Anhalter Höhe und dann wieder hinunter ins Namloser Tal zu wandern.

Die Straße freilicht verläuft anders.Über Boden nach Bschlabs, wo nicht nur die Wallfahrtskirche Maria Schnee zur Einkehr lockt, sondern auch ein höchst bemerkenswerter Weg der Sinne mit vielen Impulsen für die Seele.

Und der Seele tut auch der Naturpark Lechtal gut, in den Gerhard dann hinunter rollte. Der Lech ist nämlich einer der letzten echten Wildflüsse der Alpen, in denen das Wasser den Schotter hin- und herschiebt und nach jeder Schneeschmelze neue Naturbilder erzeugt.

Dort, wo die Straße ins Tannheimer Tal abzweigt, schlug Gerhard dann für fünf Tage sein Standquartier auf: in Weißenbach. Nach 104 Kilometern an diesem Tag.

Posted from Berlin, Berlin, Germany.

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