Im Gelände sehr sicher

Auch Test-Pilotin Silke Thews ist weiter hellauf begeistert von ihrem Elektroroller. Deswegen lässt sie auch in ihrem zweiten Bericht ihr Vehikel  selbst erzählen:

Hallo Leute, ich bin`s EMCO,

ich habe eine sehr gute Kondition hat meine Fahrerin Silke Thews gesagt. Deswegen muß ich euch unbedingt erzählen, was ich gestern und heute geleistet habe.

Also gestern bin ich ja bei der Elektro-Roller-Tour mitgefahren. Meine Fahrerin hatte meine beiden Akkus vormittags an der Stromtankstelle am Freibad noch voll aufgeladen. Nach dem Startschuß haben wir uns schon in der Neuffener Straße an die Spitze der Teilnehmer gesetzt. Mit Tempo 45 ging es nach Neuffen. Auf der Steige hatten wiretwa 30-35 km/h drauf und haben sogar einige Roller überholt, die vor uns gestartet waren.

Bergab Richtung Beuren zeigte der Tacho dann teilweise sogar auf 68 km/h. Zurück durchs Tiefenbachtal sind wir mit 50 km/h gesaust. Ich konnte es selber garnicht fassen, dass ich so fit bin.

Nach der Siegerehrung und einem feinen Essen wollte meine Fahrerin unbedingt wissen, wann ich denn nun eigentlich müde werde. So haben wir noch eine große Runde über Grötzingen, Hardt, Wolfschlugen und so weiter  gedreht. Sie hat mich nicht müde bekommen!

Es wurde ihr dann zu dunkel und kühl, um mich weiter zu testen. Auf jeden Fall bin ich an dem Tag 75km gefahren, ohne schlapp zu machen. Die darauf folgende Aufladung meiner beiden Akkus dauerte übrigens 4 Stunden und 10 Minuten  und hat 0,66 Euro  gekostet (bei einem Strompreis von 0,2144 Euro  pro Kilowattstunde).

Beweisfoto: "Ich war an der Teck!"

Heute sind wir schon wieder unterwegs gewesen, da das Wetter so schön war. Erst auf den Säer rauf mit 35km/h, dann über Reudern ins Tiefenbachtal und über Owen hoch zur Teck, was ich mit 20 bis 40 km/h locker geschafft habe. Dort hat uns eine nette Frau fotografiert, als Beweis sozusagen.

Dann wieder runter und nach Beuren, Neuffen und Kohlberg. Dort wollte meine Fahrerin es wissen und ist mit mir einen Waldweg gefahren. Kein Problem für mich! Meine Räder sind recht groß und ich fühle mich im Gelände sehr sicher. Nur bei losem Schotter und sehr feuchtem Untergrund komme ich etwas ins Schlingern I

In Nürtingen zurück haben wir den Galgenberg rauf bis zur Schillerlinde noch locker bewältigt. Auch heute hat sie mich nicht müde bekommen!! An der Nadel der Ladeanzeige sieht sie, wenn ich beginne müde zu werden, sagt sie. Die Nadel würde dann bei Vollgas jeweils etwas nach unten ausschlagen.

Naja, jedenfalls sind wir heute 61 Kilometer gefahren, hatten eine Höchstgeschwindigkeit von 57,4 drauf und sind durchschnittlich 29,6 km/h schnell gefahren. Das kann man alles von dem Garmin etrex30-Gerät ablesen, welches immer dabei ist.

Bis bald EMCO



Posted from Berlin, Berlin, Germany.

Wie alles begann…

Das Elektro-Race of Champion der Nürtinger Stadtwerke ist binnen nur drei Jahren zumindest in der Hölderlinstadt zum Kult geworden. 24 Roller kämpften am Freitag um den Sieg, den letztlich Gerhard Schmücker, der Pressesprecher der Nürtinger Fachhochule, davontrug.

Angefangen hatte alles mit einem kleinen Häuflein. Mein Kollege Philip Sandrock hat über die Helden der ersten Stunde, die alles gaben, als noch heftigste bezweifelt wurde, ob ein Elektroroller jemals die Neuffener Steige erklimmen könnte, einen Streifen gedreht, der die Nominierung zum Oscar nur um Haaresbreite verfehlte. Was sicher nur an der Voreingenommenheit der US-Jury lag.

Sehenswert ist dieses Dokument der Zeit-und Motorgeschichte nach wie vor.Der erste Sieger war übrigens der damalige Landtagsabgeordnete und heutige Baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller. Er ließ den Schreiber dieser Zeilen sowie Stadtwerke-Chef Volkmar Klaußer und dessen Mitarbeiter und Radsport-Crack Herbert Eckhardt mehr oder minder deutlich hinter sich.

Aber sehen Sie selbst! Bitteschön:Born to bewild: das erste Elektro-Race of Champions

Posted from Schweinfurt, Bayern, Germany.